Das Skills Camp richtet sich an Wingsuit-Piloten, die ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen verbessern möchten.

Jarno ist ein hauptberuflicher und professioneller Wingsuit Pilot, Coach, Wingsuit Designer und Testspringer für Phoenix-Fly. Er wird uns bei unserem Clublager in Saint Dié am 30. und 31.7. (Wochenende) wieder zur Verfügung stehen.
Das Konzept bleibt das bewährte:
Die Teilnehmerzahl wird wieder auf einen Load begrenzt. Wir können dieses mal mit der Cargo Caravan planen und somit 15 Teilnehmerslots vergeben.
Inhaltlich besteht das Camp aus Briefings, max. 6 Sprünge pro Tag, Debriefings und Seminaren bei schlechtem Wetter oder bei Bedarf. Jarno fliegt wieder die Flocking Gruppe und coacht auch wieder zusätzlich die separaten Backfly, Akrobatik und ggf. weiteren Gruppen.

Die Leute hatten richtig Spaß beim ersten Wingsuit Camp mit Jarno bei uns. Deswegen freut es uns um so mehr, dass wir jetzt das zweite für Juli anbieten können.

Mehr Infos und Anmeldung hier: https://www.facebook.com/events/1729323407329217/ weiterlesen →

In den Bergen von China kämpfen gerade 16 Top-Piloten bei der World Wingsuit League um den Titel. Das Rennen hat einen sehr anspruchsvollen Kurs, inclusive einer Kurve und einer tatsächlichen Ziellinie in Form einer Seilbahn, die zu unterfliegen ist. Das Qualifying wurde zunächst durch schlechtes Wetter behindert, konnte dann aber doch noch stattfinden. Schnellster im Moment ist Julian Boulle. Das Finale ist für Donnerstag geplant.
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Zum ersten mal beim Deutschland Cup gab es dieses Jahr die Disziplin Wingsuit 2er RW. Aus zehn vorgegebenen Sprüngen wurden fünf gelost. Gefragt waren Arm- und Beingriffe, dazwischen Platzwechsel, Rollen und Saltos.
Leider war das Teilnehmerfeld mit zwei Teams sehr klein. Trotzdem gaben beide Teams alles und zeigten sehr gute Sprünge. Wir (Sandro, Christian und ich) haben uns vom ersten, sehr ausbaufähigen Sprung an immer mehr gesteigert, und sind in den letzten beiden Sprüngen besser als jemals im Training geflogen. Herzlichen Glückwunsch an die Jungs von Southsidebase, die eine tolle Leistung zeigten und verdient den ersten Platz holten. Nächstes Jahr machen wir es euch nicht so einfach ;-) .

 

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Bereits zum dritten mal fand Ende Juli 2007 das “Wings over Marl” statt. Der Wettbewerb mit den leicht verständlichen Regeln (wer erreicht die längste Freifallzeit zwischen 3000 und 2000 m?) lockte diesmal mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 6500 Euro.
Hervorzuheben ist auch die tolle Stimmung, die unter den Teilnehmern herrschte. Der Wettbewerb sollte eine Veranstaltung für die Teilnehmer werden. Was leider nicht überall selbverständlich ist, gelang hier voll und ganz. Wir fühlten uns so wohl, dass nichtmal ein verpatzter Sprung allzu lange für schlechte Laune sorgen konnte.

Diesmal machte eine separate Damenwertung wegen der niedrigen Frauenquote wenig Sinn, sodass Dani und ich beschlossen, es in der offenen Klasse mit den Männern aufzunehmen. Aufs Treppchen schaffte es zwar keine von uns, aber mit dem 5. und 6. Platz sind wir troztdem sehr zufrieden.

Gesamtsieger mit insgesamt 152,5s wurde Sven Knoch, der auch in seinem ersten Sprung die insgesamt beste Zeit des Wettbewerbs flog (54,8s). Bemerkenswert ist seine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als er noch einen Platz im Mittelfeld belegte. Eine tolle Leistung!
Zweiter wurde Lutz Lüdtke mit einer Gesamtflugzeit von 145,7s, gefolgt von Christian Stadler, der sich beim letzten Wertungssprung zwischen einer unperfomanten 180°-Kurve oder einer Außenlandung entscheiden musste. Er entschied sich für die sichere Landung am Platz und verlor dadurch ganze 10 Sekunden im Vergleich zu seiner Durchschnittszeit.

Neu dieses Jahr war der “Index Run”: vor dem letzten Durchgang gab jeder Teilnehmer eine Schätzung für seine erwartete Freifallzeit im Messfenster beim nächsten Sprung ab. Wer mit seiner Schätzung am genauesten lag, konnte einen der zahlreichen Sachpreise gewinnen. So hatten auch unerfahrene Piloten die Chance, einen hochwertigen Preis zu ergattern.
Platz 1 im Index Run, eine nagelneue Blade von BirdMan, ging an Tobias Koch, der mit seiner Schätzung (38,3) nur 0,5 Sekunden neben seiner Wettkampfzeit (37,8) lag.
Es folgten Sandro Böhme, der ab jetzt mit einem megacoolen Lunatic-Carbon-Helm fliegen darf, und Helmut Tacke, der jetzt einen Airrex-Chronograph im Wert von 900 Euro sein Eigen nennt.
Platz 4 teilen sich Sascha Tillenburg und Lutz Lüdtke. Hier musste das Los entscheiden, das Garmin GPS ging an Lutz, für Sascha gab’s Freisprungtickets.
Bei mir selbst hat es immerhin für Platz 5 und damit die Paralog-Software gereicht, gefolgt von Marco Strobelt, der die Polar Herzfrequenzuhr gewann.

Gefeiert wurde anschließend mit zwei genialen Skyjester-Torten. Wenn das mal kein Anschlag auf unseren Wingload war ;-) . Auch die Möglichkeit, etwas “Großes” mit (fast) allen Teilnehmern zu fliegen, ließen wir uns nicht nehmen. Vorbei an genialen Wolkentürmen ging es zurück zu der Stadt, die von oben so ähnlich wie Marl aussah …

Die kurzfristige Terminänderung machte leider vor allem den internationalen Springern Schwierigkeiten. Trotzdem war das Teilnehmerfeld ähnlich zahlreich wie im letzten Jahr, und es entstand ein spannender Wettkampf, der viel Spaß machte.

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Was war los beim AN-72 Boogie in Cochstedt?

Als wir Dienstag abend ankamen, sahen wir viele bekannte Gesichter, und auch einige neue, z.B. eine große Gruppe Südafrikaner und ein komplettes Team aus Lettland.

Die Wettervorhersage ließ das Schlimmste befürchten. Während unserer Anreise durch halb Deutschland sahen wir so gut wie nie die Sonne, und so waren wir positiv überrascht zu erfahren, dass bereits 3 Loads am Dienstag möglich waren.

Die Organisatoren hatten die Wettersituation super im Blick. Zwischen Wolken, Regen und vieeel Wind fanden wir immer mal wieder ein Loch zum durchfliegen. Als LOs standen wie im letzten Jahr Rolf, Scott und James zur Verfügung, die Flocks verschiedener Größenordnung brieften. Die Sprünge machten naturgemäß alle viel Spaß. Wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, in einem 40er Flock mitzufliegen?
Mehr als im letzten Jahr viel aber die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer auf. Während Profis wie das BirdMan-Topgun-Team eine präzise Basis flogen, streute sich das Feld dahinter oft über große Distanzen.

Am Freitag dann die schlechte Nachricht: Die AN-72 stand mit technischem Defekt am Boden. In kürzester Zeit wurde für Plan B gesorgt, und es standen eine AN-2 und zwei Pink Skyvans am Platz. So war die Trauer um den großen Jet schnell vergessen und wir mussten feststellen, dass die Skyvans mit der etwas “normaleren” Absetzgeschwindigkeit wesentlich einfacher für die Bigways sind.

Es folgten einige Sprünge mit steigender Qualität. Höhepunkte waren ein “Girls only” Flock, bei dem wir leider knapp den bestehenden Rekord verpassten, ein 50er aus 2 Maschinen und ein Highspeed-Exit beim allerletzten Sprung am Sonntag.

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Am 5.und 6. August 2006 trafen sich 17 Wingsuitpiloten in Marl, um beim “SKYJESTER’s Wings over Marl” um insgesamt 3000 Euro Preisgeld zu kämpfen.

Es ging darum, in drei Durchgängen die längste Freifallzeit zwischen 3000m und 2000m zu erreichen (Exithöhe war 3500m oder mehr).

Gemessen wurde das ganze mit Neptunes, die jede Runde neu per Losverfahren auf die Springer verteilt wurden, um keine Nachteile durch Messfehler entstehen zu lassen. Gewertet wurde in einer offenen und einer Frauenklasse, wobei sich dieses Jahr noch keine weibliche Springerin in die offene Klasse traute (nächstes Jahr mach ich es euch nicht mehr so einfach ;-) ).

Der Wettkampf gestaltete sich bis zuletzt spannend. Das suboptimale Wetter verhinderte jeden Trainingssprung, und die Aussicht auf das Preisgeld brachte einiges an Nervosität, die die Sprünge auch nicht einfacher machte.

James Boole und Rod “Rocket” Millner lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich James mit hauchdünnem Vorsprung gewann. Tobi Scherrinsky wurde dritter. Während bei den Frauen meine Wenigkeit mal einen guten Tag hatte und auf dem ersten Platz landete, blieb es bei den Plätzen zwei bis vier auch spannend bis zum Schluß. Am Ende plazierte sich Sarah Hajooze auf dem zweiten Rang vor Daniela Busatta auf dem dritten.

Vielen Dank an Kaba, Guido, Christian, Daniela und alle Anderen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben!

 

Frauen Kombi Runde 1 Runde 2 Runde 3 TOTAL Platz Ø km/h min km/h
Susanne Schneider Classic 46,6 44,8 40,6 132,0 1 81,8 77,3
Sarah Hajooze Firebird 37,2 42,0 42,9 122,1 2 88,5 83,9
Daniela Busatta S6 38,5 37,0 42,0 117,5 3 91,9 85,7
Teresa Sprissler GTi 37,8 38,2 36,7 112,7 4 95,8 94,2
Regina Houben GTi 33,2 32,7 30,1 96,0 5 112,5 108,4
Vivian Wiers Classic 29,0 31,5 26,7 87,2 6 123,9 114,3
OPEN Kombi Runde 1 Runde 2 Runde 3 TOTAL Platz Ø km/h min km/h
James Boole Phantom 57,0 56,6 56,9 170,5 1 63,3 63,2
Rod Millner GS1 58,7 52,8 56,5 168,0 2 64,3 61,3
Tobi Scherrinsky S1 / GS1 49,2 50,7 55,0 154,9 3 69,7 65,5
Martin Mall S3S 45,8 45,7 50,9 142,4 4 75,8 70,7
Sandro Böhme V1 39,2 47,5 50,0 136,7 5 79,0 72,0
Sven Knoch GTi 32,5 40,7 41,9 115,1 6 93,8 85,9
Hugo Pretorius GS1 34,1 36,1 42,2 112,4 7 96,1 85,3
Christian Stadler S6 / S1 36,3 28,8 45,8 110,9 8 97,4 78,6
Guido Bleckmann GTi 35,7 38,6 28,1 102,4 9 105,5 93,3
Robert Pischel S3 28,1 30,4 30,5 89,0 10 121,3 118,0
Bernd Lahme Firebird 26,5 25,6 34,4 86,5 11 124,9 104,7

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