Was war los beim AN-72 Boogie in Cochstedt?

Als wir Dienstag abend ankamen, sahen wir viele bekannte Gesichter, und auch einige neue, z.B. eine große Gruppe Südafrikaner und ein komplettes Team aus Lettland.

Die Wettervorhersage ließ das Schlimmste befürchten. Während unserer Anreise durch halb Deutschland sahen wir so gut wie nie die Sonne, und so waren wir positiv überrascht zu erfahren, dass bereits 3 Loads am Dienstag möglich waren.

Die Organisatoren hatten die Wettersituation super im Blick. Zwischen Wolken, Regen und vieeel Wind fanden wir immer mal wieder ein Loch zum durchfliegen. Als LOs standen wie im letzten Jahr Rolf, Scott und James zur Verfügung, die Flocks verschiedener Größenordnung brieften. Die Sprünge machten naturgemäß alle viel Spaß. Wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, in einem 40er Flock mitzufliegen?
Mehr als im letzten Jahr viel aber die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer auf. Während Profis wie das BirdMan-Topgun-Team eine präzise Basis flogen, streute sich das Feld dahinter oft über große Distanzen.

Am Freitag dann die schlechte Nachricht: Die AN-72 stand mit technischem Defekt am Boden. In kürzester Zeit wurde für Plan B gesorgt, und es standen eine AN-2 und zwei Pink Skyvans am Platz. So war die Trauer um den großen Jet schnell vergessen und wir mussten feststellen, dass die Skyvans mit der etwas “normaleren” Absetzgeschwindigkeit wesentlich einfacher für die Bigways sind.

Es folgten einige Sprünge mit steigender Qualität. Höhepunkte waren ein “Girls only” Flock, bei dem wir leider knapp den bestehenden Rekord verpassten, ein 50er aus 2 Maschinen und ein Highspeed-Exit beim allerletzten Sprung am Sonntag.

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